Social Media 2026 – warum wir unseren Fokus bewusst verändern
- Levin Demiral
- 2 days ago
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Anfang Jahr haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sich Social Media 2026 weiterentwickelt – speziell für Businesses. Dazu haben wir zahlreiche Artikel, Studien und Praxisbeispiele analysiert und die wichtigsten gemeinsamen Erkenntnisse zusammengefasst.
Dieses Dokument soll euch einen Überblick geben, warum wir unseren Social-Media-Ansatz weiterentwickeln und was das für unsere tägliche Arbeit bedeutet.
1. Weg vom perfekten Corporate-Auftritt
Ein ästhetisch perfekter Social-Media-Feed allein reicht nicht mehr aus. Menschen interessieren sich zunehmend weniger für glatte Markenauftritte und deutlich mehr für das, was hinter einem Business steckt.
Für uns heisst das: Wir wollen weniger „poliert“ wirken und dafür klarer zeigen, wer wir sind, wie wir arbeiten und wofür wir stehen.
2. Menschen statt nur Marke
Social Media funktioniert 2026 dann am besten, wenn Menschen sichtbar werden. Nicht nur Produkte, Leistungen oder Räume – sondern die Personen, die dahinter arbeiten.
Das bedeutet ganz konkret: – Einblicke in den Arbeitsalltag – Gesichter statt nur Grafiken – Persönliche Perspektiven aus dem Team
Nicht perfekt inszeniert, sondern glaubwürdig.
3. Inhalte aus dem echten Alltag
Inhalte müssen nicht ausschliesslich aus dem Marketing kommen. Beiträge, Stories oder Videos dürfen (und sollen) auch aus dem echten Arbeitsalltag entstehen – von Mitarbeitenden, aus Projekten oder aus konkreten Situationen.
Je näher Inhalte an der Realität sind, desto stärker bauen sie Vertrauen auf.
4. KI als Unterstützung, nicht als Stimme
KI wird 2026 ein fester Bestandteil der Content-Arbeit sein – vor allem für: – Analyse – Struktur – Ideenfindung – Routinearbeiten
Wichtig dabei: Die Haltung, Tonalität und Verantwortung bleiben menschlich. KI unterstützt Prozesse, ersetzt aber keine Persönlichkeit.
(Buzzword an dieser Stelle – ja, wir wissen es: Authentizität 😉)
5. Social Media wird Beziehungsarbeit
Erfolg auf Social Media wird weniger über Reichweite gemessen und stärker über Resonanz. Kommentare, Nachrichten, Gespräche und Wiedererkennung werden wichtiger als reine Views.
Ziel ist nicht, dass Menschen uns einmal sehen – sondern dass sie sich verbunden fühlen.
6. Qualität vor Quantität
Nein, wir müssen nicht jeden Tag posten. Entscheidend ist, ob Inhalte relevant, verständlich und auffindbar sind.
Weniger Inhalte mit klarer Aussage sind wirkungsvoller als viel Content ohne Substanz.
Unser Fazit
Social Media 2026 bedeutet: – weniger glattes Corporate – mehr Charakter – mehr Menschlichkeit
Nicht, um „privat“ zu wirken – sondern um greifbar zu sein.
Danke, dass ihr diesen Weg mitgeht und euch einbringt. Genau das macht unseren Auftritt glaubwürdig.



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